In den Wintermonaten findet der Weinverkauf nur im unserem Bistrot statt.
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Täglich von
11:00 bis 18:00 Uhr
Nachhaltigkeit und Initiativen im Zeichen der Umwelt
Ein neues Kapitel!
Winzer glauben, umweltfreundliches Handeln sei für die Qualität des Weines und für die Rentabilität des Betriebes kontraproduktiv. Nachhaltigkeit bietet eine Lösung für diesen Konflikt, indem Umweltschutz, Rentabilität und soziale Aspekte miteinander verbunden werden. Elena Walch hat vor nicht allzu langer Zeit ein neues Programm gestartet, wobei Nachhaltigkeit in das Zentrum unseres Schaffens gerückt ist. Das Ziel ist es, ein "gutes" Unternehmen zu sein, welches die Umwelt, in welcher wir operieren, auch für die nächsten Generationen zu schützen versteht. Die Umwelt ist nun ein wichtiger Teil unserer Arbeit geworden: wir haben das Gefühl, hier etwas Gutes tun zu können; und so sehen wir dies als Chance für unsere Zukunft, nicht als Belastung!
In der Nachhaltigkeit werden Teile des biologischen Arbeitens übernommen, die zusammen mit dem sozialen Schutz der Mitarbeiter und der betrieblichen Rentabilität ein harmonisches Dreieck bilden. Rein biologisch ist unser Betrieb nicht ausgerichtet: Nachhaltigkeit ist unser credo! Die Produktion von Wein, wie auch die Produktion von anderen Waren, bringt eine Reihe von Nebenprodukten und Belastungen für die Natur und die Ressourcen mit sich. Wir setzen uns dafür ein, diese soweit wie möglich zu reduzieren, ohne die wirtschaftlichen Aspekte aus den Augen verlieren zu müssen.
Wir begannen damit, unsere Mitarbeiter und Bauern über das neue Ziel zu informieren. Dies bedeutete eine große Veränderung für jeden Einzelnen von uns, wobei es des Öfteren als persönliche "Attacke" verstanden wurde, vor allem wegen der zunehmend umweltorientierten Auflagen – so zum Beispiel, als wir ein striktes Rauchverbot im ganzen Kellereiareal einführten. Diese neuen Maßnahmen müssen nun in allen Bereichen des Unternehmens durchgesetzt werden. Die Arbeit soll nicht auf einer handvoll strikter Regeln basieren, vielmehr soll das Bewusstsein aller in diese neue Richtung hin trainiert werden. Wir haben uns also ein internes Ziel gesetzt, welches wir nun Schritt für Schritt umsetzen.
Hier nun zusammengefasst unsere ersten, neuen Akzente:
- Solarenergie: wir haben 350.000 € in eine Photovoltaikanlage investiert und sind nun in der Lage 45% unseres gesamten Elektrizitätsverbrauches mit dieser neuen Anlage abzudecken! Dadurch wird unsere Kohlendioxyd Bilanz stark verbessert.
- Wasserwirtschaft: wir benutzen ein System, welches uns ermöglicht, das Wasser der Kühlanlage im Keller wieder zu verwenden, um unseren Park zu bewässern und den gesamten Keller zu reinigen. Wir sparen damit fast die Hälfte unseres bestehenden Wasserverbrauches ein.
- Mit demselben System der Wasserwirtschaft kontrollieren wir nun über einen Monitor in den Weingütern den aktuellen Wasserbedarf der Reben, ohne dabei unnötig Wasser für die ohnehin selten verwendete Beregnung zu verschwenden.
- Jedenfalls werden die Rebeberge ausschließlich mit Tropfanlagen bewässert – soweit überhaupt nötig - was im Vergleich zum Besprengen viel Wasser einspart.
- Die wichtigste Veränderung in den Weingütern war der Verzicht auf Herbizide in der Unkrautbekämpfung; unsere Weingüter sind somit herbizidfrei!
- Der Traubenwickler – er stellt nur eine kleine Gefahr im Weinbau dar - wird nun durch die völlig umweltfreundliche Verwirrungstechnik kontrolliert
- Wir haben mehrere Wetter- und Infektions-Überwachungssysteme eingerichtet, welche uns über Krankheiten in den Weingütern informieren und uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dadurch können Behandlungen im Weinberg übersprungen bzw. reduziert werden.
- Wie eine Vielzahl anderer Betriebe, verfolgen auch wir die Richtlinien des umweltschonenden Weinbaues, insbesondere was die zugelassene Mittelliste zur Bekämpfung von Infektionen im Weinberg angeht.
- Die Entlaubung, wie sie von der kalifornischen Vereinigung des nachhaltigen Weinbaus empfohlen wird, wird auch von uns genauso wie anderswo praktiziert.
- In Italien unterliegt jedes Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung dem HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Point system) – dies ist gesetzlich geregelt. Vor einigen Jahr haben wir ein solches Programm eingeführt, durch welches wir jede einzelne Flasche bis zur Herkunft im Weinberg zurückverfolgen können. Dies wird durch ein genaues System und der Lot-Nummer auf jeder Flasche ermöglicht. Dieses Kontrollsystem erkennt das mögliche Auftreten von Gefahren und verhindert durch gezieltes Eingreifen deren Entstehung.
- Die Verwendung eines etwas leichteren Glases für die Flaschen der "Selezione" Weine, hat zu einer besseren Co2 Bilanz geführt.
- Die Gründer der Kellerei Walch konnten damals nicht ahnen, dass das Arbeiten auf vier verschiedenen Kellerebenen (zurückzuführen auf die Hanglage unserer Kellerei) Energie zu sparen hilft, da dank der Schwerkraft auf häufiges Pumpen des Weines verzichtet werden kann.
- Die meisten unserer Keller wurden unterirdisch gebaut: eine weitere gute Idee unserer Väter, da wir auch hier sehr viel Energie am Kühlsystem des Kellers sparen.
- Einige neuerdings verwendete Korken stammen aus zertifizierten Wäldern (FSC) und sind ungebleicht, ungefärbt und frei von Chemikalien.
- Wie schon anfangs erwähnt, ist das Weingut Elena Walch eine komplett "rauchfreie Zone" in- und außerhalb der Kellereinrichtungen und auch im Gartenbistrot – dies gilt sowohl für Mitarbeiter, als auch für Gäste!
- Das erste Hybrid-angetriebene Auto wird seit geraumer Zeit verwendet, ein zweites ist seit kurzem in Betrieb!
- Die soziale Auswirkung der Nachhaltigkeit zwingt uns bessere Preise an unsere Bauern zu bezahlen; dies führt auch zu einem fairen Gehalt für die Mitarbeiter und bewahrt uns vor dem Risiko, den Markt durch "das Verkaufen unter dem Preis" zu schädigen.
- Aktionsprogramm zur Vermeidung von möglichen Unfällen am Arbeitsplatz: wir folgen dem italienischen Gesetz, welches beabsichtigt, das Risiko von Unfällen am Arbeitsplatz zu reduzieren. Mit den neuen Gesetzen aus den Jahren 2007 und 2009 ist das Unternehmen verpflichtet, der Gesundheit der Mitarbeiter die selbe Bedeutung einzuräumen, wie dem anderen wichtigen betriebswirtschaftlichen Ziel -nämlich dem unternehmerischen Gewinn- mit dem Ziel, Unfallrisiken in allen Bereichen zu reduzieren.
Nachhaltigkeit in der Kommunikation
Nachhaltiges Handeln zeigt sich auch in der Kommunikation und in der Werbung als äußerst interessant. Tatsächlich haben uns einige unserer Kunden kontaktiert, um Informationen zu diesem Thema zu erhalten.
Nachhaltigkeit in der Zukunft
Natürlich werden wir uns jetzt nicht einfach nur zurücklehnen: es werden weitere Schritte folgen und wir werden Sie darüber informiert halten!
Elena Walch und das Team
Tramin / Südtirol
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